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Konfirmation 2019 in Burk

 Konfirmanden 2019 Burk

Konfirmation in Burk am 28. April 2019


In der Burker St.-Michaels-Kirche wurden am Sonntag nach Ostern insgesamt acht Jugendliche konfirmiert. Die vier Mädchen und vier Jungen zogen zusammen mit Pfarrer Schiling und den Vertretern des Kirchenvorstandes in das festlich geschmückte Gotteshaus ein. Musikalisch gestaltet wurde die Feier von Bert Gruenberg an der Orgel und vom Posaunenchor unter der Leitung von Manfred Binder.


Pfarrer Sebastian Schiling erinnerte an die Taufe der jetzigen Konfirmanden. Bei der Konfirmation sprächen sie nun selbst die Bitte aus, den Beistand und den Segen Gottes zu erhalten. Für seine Predigt teilte der Geistliche zunächst eine Tütensuppe aus und bezog sich auf die einfache Zubereitung. Manchmal wünschte man sich, das Leben wäre so einfach. Alle Zutaten seien vorhanden, die Jugendlichen hätten für ihr Leben alles Wichtige mitbekommen und könnten nun auch selbst Verantwortung übernehmen, unter anderem für ihren Glauben. Aber da jeder einmalig und unverwechselbar sei, könnten bei jedem auch noch eigene Zutaten hinzukommen, die nicht im Rezept stehen. Jeder habe die Freiheit, sein Lebensrezept abzuwandeln, denn der Glaube mache frei, sich im Leben zu entfalten und Neues auszuprobieren. „Zur Freiheit hat uns Christus befreit“, nahm der Geistliche Bezug auf den Apostel Paulus im Galaterbrief. Aber zur Freiheit gehöre auch die Grenze, die im Korintherbrief aufgeschrieben sei: „Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut auf.“ So stand die Aufforderung am Schluss: Die Konfirmanden sollen etwas Unverwechselbares aus den Gaben machen, die sie mitbekommen haben, sozusagen „ihre eigene Lebenssuppe kochen“. Verbunden damit sei die Zusage Gottes, dabei zu sein, alle Tage, bis ans Ende der Welt.


Nach ihrem Glaubensbekenntnis trugen die Konfirmanden bei der Einsegnung ihre selbst gewählten Konfirmationssprüche vor. Als Vertrauensmann des Kirchenvorstandes überreichte Rüdiger Ballbach die Geschenke der Kirchengemeinde, ein Kreuz und einen Gutschein für eine christliche Freizeit. Er überbrachte auch die Segenswünsche des Kirchenvorstandes und der Kirchengemeinde und lud die Jugendlichen ein, weiterhin dabei zu bleiben, also z.B. den Jugendkreis oder die Jugendgottesdienste zu besuchen. Die Feier des Heiligen Abendmahls mit den Konfirmanden und deren Angehörigen war ein wichtiger Bestandteil des Festgottesdienstes. Zum Abschluss wünschte Pfarrer Schiling den Familien ein gesegnetes Fest, an dem die Jugendlichen im Mittelpunkt stehen dürfen.


                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                             Heidi Fäller